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Was bedeutet Fair Trade Kleidung eigentlich?

So erkennst Du faire Kleidung

Fairtrade Mode einfach erklärt

Fairtrade Mode bedeutet, dass die Menschen hinter unserer Kleidung unter menschenwürdigen Bedingungen arbeiten. Das betrifft die Menschen, die in den Fabriken die faire Kleidung verarbeiten, aber genauso gut die, die die dafür verwendeten Rohstoffe anbauen, ernten oder verarbeiten. Diese Kette ist in der Textilbranche lang und komplex, doch glücklicherweise gibt es mittlerweile Organisationen, die sich darauf spezialisiert haben, diese Produktionsketten genauer zu betrachten, zu kontrollieren oder Verbesserungsvorschläge zu machen.

Fair hergestellte Mode bei LOVECO

Für uns bei LOVECO bedeutet Fair Trade Kleidung, dass Händler*innen und Konsument*innen verstehen, dass hinter unserer Kleidung Menschen stecken. Fair Trade Kleidung taucht nicht einfach so vor unserer Ladentür oder als Bestellung in Deinem Briefkasten auf: Sie wird von Menschen hergestellt und das müssen wir uns (wieder) bewusst machen.
Diese Menschen haben Bedürfnisse, Leben, finanzielle und soziale Verpflichtungen und die hängen unmittelbar mit ihrer Arbeit, ihrem Gehalt und ihren Arbeitszeiten zusammen. Und das wiederum hängt mit der fairen Mode zusammen, die bei uns im Laden hängt. Das gibt uns eine Verantwortung und eine Verpflichtung, es verbindet uns aber auch mit beeindruckenden Künstlern, Handwerkern und Talenten.

Transparenz und der stetige Austausch mit Hersteller*innen ist uns sehr wichtig.

30 Mio.

Menschen arbeiten in der Textilindustrie

18.000 km

reist ein T-Shirt mindestens, bis es fertig ist. Es können bis zu 50.000 werden

90%

der Beschäftigten sind Frauen

Das bedeutet faire Kleidung

Gerechte Entlohnung bei fairer Mode

Living Wages bei fairer Mode

Bei Fair Trade Kleidung gibt es verschiedene Ansätze zur Beurteilung, wie eine gerechte und angemessene Bezahlung der Näher*innen aussehen kann. Ein Ansatz sind die sogenannten "Living Wages".

"Living Wages" (dt. Existenzminimum) sind nicht das Gleiche wie der in Deutschland beliebte Begriff "Mindestlöhne".

Living Wage ist nicht gleich Mindestlohn

Living Wages gehen über die Zahlung von Mindestlöhnen hinaus. Das bedeutet, dass die Menschen, die entlang der textilen Kette arbeiten, so viel verdienen, dass sie davon nicht nur ihr Überleben finanzieren können, sondern u.a. Schulbildung wahrnehmen oder sich im Krankheitsfall Hilfe leisten können. Dinge, die für uns absolut selbstverständlich sind!

Es gibt unterschiedliche Ansätze, was unter Living Wage fällt. Hier kannst Du über einen Ansatz von der Fair Fashion Marke Continental Clothing lesen, die vor kurzem ein Living Wages-Programm in Bangladesch gestartet hat.

Unsere besten Fairtrade Klamotten

Entdecke faire Mode

Fair gehandelte Kleidung

Der Begriff der Fairtrade Kleidung legt einen Fokus darauf, dass beim Einkauf/Verkauf von Kleidung oder Rohstoffen ein fairer Handel stattfindet. Das bedeutet also, dass nicht nur die individuellen Bedingungen fair sind, sondern auch der Austausch, die Gegenleistungen und das wirtschaftliche Miteinander. Dazu gehören u.a. feste und regelmäßige Arbeitszeiten und eine angemessene Bezahlung der Näher*innen.

Die Initiative Fairtrade (für Biobaumwolle), der Global Organic Textile Standard (für Naturfasern) und die Fair Wear Foundation kontrollieren diese Umstände regelmäßig bei unseren Labels. Sie haben verschiedene Schwerpunkte, Ansatzpunkte in der Produktionskette oder Produktionsländer in ihrem Fokus, doch allen sind soziale Arbeits- und Handelsbedingungen sehr wichtig.

Fair produzierte Kleidung

Du fragst Dich jetzt sicher, wo genau unsere faire Kleidung hergestellt wird. Die meisten unserer Labels produzieren innerhalb Europas, was Transportwege verkürzt, es aber auch vereinfacht, Produktionsstätten zu besuchen und nach dem Rechten zu sehen. Nur wenige unserer Labels arbeiten außerhalb Europas.
Wir begrüßen aber ausdrücklich, wenn sich Brands im asiatischen Raum engagieren, um dort die Produktionsbedingungen zu verbessern. Wir sehen es als unsere Pflicht an, nicht nach dreißig, vierzig Jahren der Ausbeutung nun plötzlich die gesamte Produktion aus Ländern wie Bangladesch, Indien oder China abzuziehen. In diesen Ländern kann vernünftig produziert werden – aber es muss jemand den Anfang machen.

Weitere Infos zu den Produktionsstätten unserer Labels findest Du hier.

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